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Stuttgart steht auf
Porträt einer neuen
Demokratiebewegung
Dokumentarfilm „Stuttgart steht auf“ über den Widerstand der Stuttgarter Bevölkerung gegen das
Bahnhofprojekt "Stuttgart 21" von den Montagsdemonstrationen bis
zum Beginn der Schlichtungsgespräche (ca. 30 min).
Video-Impressionen „Der Kampf gegen Stuttgart
21“ ohne Kommentar (ca. 17 min).
Interviews (insgesamt
ca. 115 min) mit:
Heiner Geißler, Schlichter, CDU
Thomas Adler, Gewerkschafter gegen
Stuttgart 21, Daimler-Betriebsrat, Stadtrat, SÖS/Die Linke
Klaus Arnoldi, Verkehrsclub Deutschland, stellvertretender
Vorsitzender in Baden-Württemberg
Peter Conradi, Initiative "Bürgerbahn
statt Börsenbahn", ehemaliger Bundestagsabgeordneter, SPD
Winfried Hermann,
Bundestagsabgeordneter, Bündnis 90/Die Grünen, Vorsitzender des
Verkehrsauschusses, mittlerweile Verkehrsminister der Landesregierung
Matthias von Herrmann,
Pressesprecher der Aktiven Parkschützer
Egon Hopfenzitz, 1884 bis 1994 Leiter des
Stuttgarter Hauptbahnhofs
Sabine Leidig, Bundestagsabgeordnete, Die
Linke, verkehrspolitische Sprecherin
Volker Lösch, Theaterregisseur, Erfinder
des Schwabenstreichs
Irmela Neipp-Gereke,
Sprecherin des Aktionsbündnisses gegen S 21, Regionalrätin, Bündnis 90/Die
Grünen
Boris Palmer, Oberbürgermeister von
Tübingen, Bündnis 90/Die Grünen
Gerhard Pfeifer, Sprecher des
Aktionsbündnisses gegen S 21, Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND)
Walter Sittler, Schauspieler, Erfinder des
Schwabenstreichs
Gangolf Stocker, Sprecher des
Aktionsbündnisses gegen S 21, Stadtrat, SÖS/Die Linke
Werner Wölfle, Landtagsabgeordneter,
verkehrspolitischer Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen, Stadtrat
Winfried Wolf, Autor des ersten kritischen
Buches über Stuttgart 21, Initiative "Bürgerbahn statt
Börsenbahn"
Fächerverbund Geographie - Wirtschaft - Gemeinschaftskunde,
Fächerverbund Erdkunde - Wirtschaft - Gemeinschaftskunde, Fächerverbund
Welt-Zeit-Gesellschaft:
Der Film stellt am Fall von Stuttgart 21 dar, inwiefern die Beteiligung der
Bürger bei politischen Planungsvorgängen eine Voraussetzung für gelingende
parlamentarische Demokratie ist. Gerade aus dem Umkehrschluss, der
Verkennung des Bürgerwillens, und den anschließenden Protesten auf der
Straße wird andererseits auf die Bedeutung bürgerschaftlichen Engagements
hingewiesen. Gerade in Zeiten von Politikverdrossenheit ist es wichtig, den
Schülern deutlich zu machen, dass der Souverän im demokratischen Staat nach
wie vor das Volk ist und dass diese Tatsache ohne bürgerliches Engagement
zunehmend in Vergessenheit geraten kann. Die verschiedenen
kommunalpolitischen und landespolitischen Instanzen als Adressaten des
Bürgerprotests können im Unterricht ebenso eine Rolle spielen wie die Rolle
der Medien in diesem Prozess. Exemplarisch werden verschiedene Stufen des
Widerstands vorgeführt, die Gefahr einer Eskalation und die vorausschauende
Deeskalation eignen sich ebenfalls gut für eine Behandlung im Unterricht.
Auch die Frage, inwieweit Widerstand gegen die Staatsgewalt notwendig,
legal und auch sinnvoll ist, bietet sich an, um den Protest gegen das
Bahnprojekt in einen größeren Zusammenhang zu stellen.
Fächerverbund Erdkunde - Wirtschaft –
Gemeinschaftskunde - Realschule:
Bildungsstandard 10 - Leben in demokratischen Gemeinschaften
Fächerverbund
Geographie - Wirtschaft – Gemeinschaftskunde - Gymnasium:
Bildungsstandard 8 - Gemeinschaftskunde
Bildungsstandard 10
- Gemeinschaftskunde
Kursstufe
Fächerverbund
Welt-Zeit-Gesellschaft - Hauptschule:
Bildungsstandard 9 - Demokratische Gesellschaft
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