Lautstärke-Ampel zum Ausleihen:
Testen Sie ein bis zwei
Wochen kostenfrei die pädagogische Effizienz,
bevor Sie ein solches
Gerät für Ihre Institution beschaffen
In deutschen Klassenräumen ist es nach Ansicht von Experten meistens zu
laut. «Kinder werden durch hohes Lärmaufkommen in ihrem Lernen behindert»,
meint die Kooperation «Lärmprävention in Bildungseinrichtungen». Lehrer
nennen Unterrichtslärm als wichtigste Belastung in ihrem Schulalltag.
Experten schlagen als Gegenmaßnahme u. a. den Einbau von schallschluckenden
Materialien vor, um die Nachhallzeit von Klassenräumen zu verringern. In
Untersuchungen sei gezeigt worden, dass bereits durch den Lärm von unverständlichen
Hintergrundgesprächen in Klassenräumen die Leistung von Kindern um bis zu 25
Prozent vermindert gewesen sei, sagte die Wahrnehmungsforscherin Maria Klatte von der Universität Oldenburg. Sobald
das Umfeld lauter wird, spricht man unbewusst oft selbst auch lauter und
versucht, die anderen zu übertönen. Die Folge: Der Lärmpegel steigt noch
rascher an.
Neben baulichen Maßnahmen können Kinder
und Jugendliche im Unterricht außerdem lärmarmes Verhalten einüben. Hierbei
sind Lärmampeln ein hilfreiches Unterstützungssystem.
Sie machen Lärm sichtbar und bewusst und helfen dadurch, den Lärmpegel zu
senken. Durch ein eingebautes Lärmpegelmessgerät wird die Lautstärke
gemessen. Smiley-Gesichter in rot, gelb-orange und
grün zeigen die objektive Lärmsituation im Raum an. Die Kinder erkennen durch
das optische Signal, wann sie leiser werden sollen. Entscheidend ist - die
Ampel ist objektiv und nicht an eine Person gebunden.
Unsere
Lärmampeln haben einen frei einstellbaren Lautstärkebereich. Zusätzlich
ergänzt der zu- und abschaltbare Warnton akustisch
das Erreichen der Rot-Grenze.
Pädagogische Tipps
zum Einsatz (aus:
Bernd
Richter; dipl.Psych.: Die Lautstärkenampel)
Aus allen Schulklassen und Kindergartengruppen wird
im praktischen Einsatz der Lautstärke-Ampel berichtet, dass es nicht
ausreicht, nur das Gerät aufzuhängen oder aufzustellen. Kein Gerät kann
Psychologie und Pädagogik ersetzen. Immer gehört dazu:
Ø Verhaltens-Regeln mit den Kindern
vereinbaren
Ø Vereinbarte Regeln mit dem größten
Plakat im Klassenraum visualisieren
Ø Bei jedem Regelverstoß Kind an das
Plakat führen und den Verstoß besprechen
Ø Vertrag abschließen, wie
Regelverstoß künftig vermieden werden kann
Ø Regeln in Kl. 1 - 4 wöchentlich
durch ein Klassengespräch aktualisieren
Ø Regeln ab Kl. 5 bis Kl. Ende 10
monatlich durch ein Klassengespräch aktualisieren
Ø Bei Regelverstößen heftig
durchgreifen –das Kind muss den Tadel wirklich merken
Ø Schminken Sie es sich ab, „nur“
eine nette Lehrerin sein zu wollen
In einigen wenigen Fällen hat der Einsatz der
Lautstärke-Ampel nicht die erwünschte Wirkung erbracht. Einige männliche
Schüler machten sich einen Spaß daraus, das Gerät durch kurze, harte
Schallereignisse (mit dem Lineal auf den Tisch schlagen o.ä)
zu dauerndem Anspringen zu veranlassen, was dann von anderen mit lautem
Gelächter kommentiert wurde. In solchen Fällen sollte sofort von Erziehungs-
und Ordnungsmaßnahmen Gebrauch gemacht werden, für die es in allen
Bundesländern entsprechende Erlassregelungen gibt.
INTERNET-Links:
Lärmerziehung: Rotlicht
gegen den Krach (www.focus.de)
Marktübersicht und Bezugsquellen (www.paedboutique.de)
Marktübersicht und
Bezugsquellen (www.laermampel.de)
Lärmpegel im Klassenzimmer
meist deutlich zu hoch (www.lehrerfreund.de)
Lärm in
Bildungseinrichtungen (Landesunfallkasse NRW)
Presse:
PROJEKT LÄRMAMPEL LIPPE ( http://www.laermampel-lippe.de )
Zusammen mit dem
Schulpsychologischen Dienst der Stadt Detmold wurden an 15 Schulleiter im Regierungs.-präsidium Detmold jeweils eine Lärmampel (…)
zum Test übergeben. Diese Grundschulen hatten nun die Möglichkeit, 10-12
Wochen die Lärmampel einzusetzen. Danach erfolgt eine schriftliche
(standardisierter Fragebogen) sowie mündliche Erfahrungsabfrage. Insgesamt
konnte ermittelt werden, dass der Einsatz der Geräte zu einer erheblichen
Lärmverminderung und einer Entlastung der Lehrkräfte führte ...
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